Sonntag, Februar 25, 2007

Einen hab ich noch....

Psalm 7
Wenn einer gedisst wird…
1 Ein Reim von David,
als er mies drauf war und fest saß,
er ließ den raus,
als der Kusch ihn verklagte,
der war wirklich ein ‚pain in the As’.
2 „Auf dich, mein Gott, ja auf dich allein bau ich!
Rette mich, entkette mich,
befrei mich, verpiss dich nich!
3 Mein Feind zerfleischt mich,
wie ein wild gewordener Kampfhund,
Loise schreit sich die Kehle wund,
aber kein Supermann kommt.
4 Gott, mein Oberchef, wenn dass stimmt was da kochte,
hab ich Dreck am Stecken, ums verrecken,
5 wenn ich das Vertrauen meines Freundes missbrauchte,
oder wenn ich den beraubte,
der mich ohne Grund in die Enge trieb.
6 Sollen die Ätztypen ihren Wagen hinter mich lenken,
überholen,
sich verrenken,
mich versenken,
dann hätte ich diesen Tod echt verdient.
7 Leg los, mein Gott,
verpass den nen Haken,
zeig denen die Stirn,
die sich gegen mich wagen.
Mach sie endlich fertig,
hau ihn auf die Schnauze,
verpass den nen Zettel,
Bügel die Plautse,
8 Alle sollen vorbei kommen,
zu deinem Gericht,
wenn der spricht,
der sie anficht,
das ist bald in Sicht!
9 Gott ist der Richter über alle Nationen,
richte auch mich,
ich bin unschuldig,
denn
10 es muss mal vorbei sein,
mit den üblen Gesellen,
die kein Bock auf dich haben,
dich um Ehre prellen,
Dich kann man nicht bestechen,
besprechen,
ins Gesicht lügen,
betrügen,
du kennst die Intrigen.
11 Yes, Gott, fahr das Schutzschild aus,
hol den Laser raus,
du passt auf die auf,
die Gott mäßig drauf sind.
12 Du kommst ehrlich,
unbestechlich,
gerecht sprichst du
täglich
im Gericht.
13 Mein Feind ist schon wieder am Start,
er wirft mit nem Dart,
er schlägt mich mit Schwertern,
er trifft mich,
14 zielt dabei aber auf sich,
hat seine Waffen mit Gift ausgestattet,
ist dann am Ende, selbst dran ermattet,
15 Er plant linke Attacken,
in seinen Träumen,
krieg ich auf die Backen,
dabei sind es die seinen.
16 Er plant meine Falle,
wollte mich nur bescheißen,
doch am Ende fiel er selbst rein,
und ich kann noch was reißen.
17 Den Dreck, den er sich für mich ausgedacht hatte,
kotze er sich selbst, auf die eigene Matte.
18 Für Gott will ich rappen, nur für ihn will ich singen,
er passt auf mich auf, ist mein Anwalt im Ring,
ihm, den krassesten Gott will ich Lieder singen“.
© Martin@volxbibel.de 2/2007

1 Kommentar:

Jan Hendrik hat gesagt…

Soweit ein ganz nettes Gedicht, allerdings finde ich nicht, dass man den Text noch "einen Reim von David" nennen darf. Die meisten Worte hat er so ja nun nicht benutzt. Man müsste wohl eher sagen "nach David" oder "Sinngemäß nach David" oder Ähnliches.
Finde überhaupt, dass es am eigentlichen Text nicht sehr nah dran ist.

Außerdem wird nicht klar, wer der "Kusch" ist. Ich kenne "kuschen" eher als kleinbeigeben.
Übergang von 5 auf 6 ist auch irgenwie eigenartig.

naja, wie dem auch sei.. Ich finde, es ist ein cooler Reim, allerdings wie ich sagte höchstens in Anlehnung an David. Der Reim kommt dann ja doch von Dir.